Im 2. Teil unseres Specials zu Frank Belknap Long greifen wir auf 3 autobiografische Texte zurück:

  • Howard Phillips Lovecraft: Dreamer on the Nightside (Arkham House 1975. Deutsch: Mein Freund H. P. Lovecraft, Festa Verlag 2016)
  • Autobiographical Memoir (Necronomicon Press 1985)
  • Some Random Memories of H. P. L. (In: Lovecraft Remembered, Hrsg. Peter Cannon. Arkham House 1998)

Howard Phillips Lovecraft: Dreamer on the Nightside ist im Herbst 2016 in deutscher Übersetzung beim Festa Verlag erschienen: Ein Buch, dass wir Euch vorstellen und empfehlen – ohne indes zu viel daraus zu verraten. Die beiden anderen Texte liegen uns im englischen Original vor und sind nicht so leicht zu ergattern bzw. nur noch antiquarisch.

Frank Belknap Longs Lovecraft-Erinnerungen sind deshalb so wichtig, weil beide eine jahrelange Freundschaft verband. Eine Freundschaft, die in vielen Treffen und gemeinsamen Unternehmen ihren Ausdruck fand. Von daher dürfen wir Longs Schilderungen zum größten Teil glauben. Nicht ganz unproblematisch ist freilich, dass sie in den vorliegenden Formen erst Jahrzehnte nach Lovecrafts Tod entstanden. So lässt den Chronisten hin und wieder die Erinnerung im Stich. Dass er von einem subjektiven, sehr wohlwollenden Standpunkt aus berichtet – das ist nachvollziehbar und wirft ein freundliches Licht auf Lovecraft. Allerdings entstehen dabei Widersprüche zu anderen Beschreibungen Lovecrafts, die sich nicht immer eindeutig klären lassen. Wie auch immer: Innerhalb des Lovecraft-Kreises nimmt Frank Belknap Long eine unersetzliche Stelle ein, weshalb wir es auch für gerechtfertigt hielten, ihn in 2 Podcasts zu präsentieren.

Download: Arkham Insiders Folge 79 – Frank Belknap Long Teil 2